Zum 70. Jahrestag des 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung vom Faschismus

Der religiöse Sozialismus wuchs in der Weimarer Republik zu einer bedeutenden Strömung im Protestantismus, 1926 entstand sogar eine entsprechende Kirchenpartei, um gegen die damalige nationalistische, militaristische und antidemokratische Mehrheit innerhalb der evangelischen Christen anzugehen.

Der 1926 reichsweit konstituierte BRSD hatte unter seinen circa 20 000 Mitgliedern überwiegend Arbeiterinnen und Arbeiter. Er umfasste Quäker, Katholiken, Evangelische unterschiedlichster Ausrichtungen und Juden. Es gab im BRSD besondere Arbeitsgemeinschaften katholischer bzw. jüdischer Sozialisten. Pfarrer waren selbst unter den Funktionsträgern eine Minderheit.